Oderbruch-Warthe.de

Flora und Fauna

Früher wuchsen in dem Gebiet der Warthemündung Auenwäldern, vorrangig Bruchweiden- sowie Eschen-Erlen-Auenwälder. Die Trockenlegung des Gebietes führte zu einer Entwaldung und hatte eine Wiesen- und Weidewirtschaft zur Folge. Nur einige Auenwälderüberreste erinnern an die Vergangenheit. Die gegenwärtig vorkommenden Pflanzengemeinschaften sind für große Tieflandflüsse typisch. Bis jetzt hat man in diesem Gebiet 60 Pflanzengemeinschaften und ca. 400 Arten der Gefäßpflanzen festgestellt. Zahlreiche Arten stehen unter Naturschutz. Die größten Flächen im Gebiet bedecken Ufergesellschaften mit dominierenden Arten wie: Große Wasserschwaden, Rohr-Glanzgras, Wasser-Sumpfkresse und Schlank-Segge. In Wiesen- und Weidelandgesellschaften sind u. a. Wiesen-Fuchsschwanz, Blut-Weiderich und Sumpfdotterblume vertreten. In Kanälen und seichten Altflussgewässern ist die Gesellschaft der schwimmenden Wasserlinsen-Decke mit Kleiner und Buckeliger Wasserlinse sowie Vielwurzeliger Teichlinse anzutreffen. In etwas tieferen stagnierenden Gewässern entwickeln sich dagegen Seerosengesellschaften.

 

Bevor die Warthe in die Oder fließt, überzieht sie die Landschaft mit einem Netz aus kleinen Flüssen, Kanälen, Seen und Altarmen. In ihnen schwimmen die größten Hechtvorkommen Polens. Die Lebensbedingungen sind hier für den Hecht optimal. Er findet genügend Deckung für die Jagd nach Beute. Auch die Bedingungen für die Fortpflanzung sind bestens geeignet. Er findet die für ihn so notwendigen krautigen und flachen Gewässer für die Laichablage. Später sind diese Flächen die „Kinderstuben“ der Jungfische. Insgesamt wurden 35 Fischarten festgestellt. Darunter befinden sich außerdem Hecht auch noch Aale, Brachsen, Flussbarsche, Güstern, Karpfen, Plötzen, Schleie, Uklei, Wels und Zander, selbst Bachforellen gibt es hier. Zu den geschützten Arten gehören Bitterling, Steinbeißer, Schlammpeitzger und Schneider. Die fischreichen Gewässer sind ein richtiges Anglerparadies.

 

Vögel sind das unverkennbare Markenzeichen der Warthe-Mündung. In diesem Gebiet wurden fast 250 Vogelarten nachgewiesen. Der interessanteste Teil dieser auch außerhalb Polens bekannten Region ist das Retentionsbecken bei Küstrin. Es steht als Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung (gemäß RAMSAR Konvention) unter Schutz. Nachweislich kommen in diesen Schutzgebiet „Slonsk“ mehr als 200 Vogelarten vor. Auch für Zugvögel hat dieses Gebiet eine enorme Bedeutung. Besonders während der Herbstzüge kommt es hier zu den  größten Wasservogeldichten in ganz Polen. Zu dieser Zeit halten sich hier mehr als 100.000 Saat- und Blässgänse auf.

 

Von anderen Tiergruppen kommen in dem Gebiet 38 Säugerarten vor, darunter z.B.: Fischotter, Hermelin, Dachs, Biber, Bisamratte, Wildschwein, Reh und Mink, der leider sehr stark die Vogelwelt beeinflusst.

 

Früher wuchsen in dem Gebiet der Warthemündung Auenwäldern, vorrangig Bruchweiden- sowie Eschen-Erlen-Auenwälder. Die Trockenlegung des Gebietes führte zu einer Entwaldung und hatte eine Wiesen- und Weidewirtschaft zur Folge. Nur einige Auenwälderüberreste erinnern an die Vergangenheit. Die gegenwärtig vorkommenden Pflanzengemeinschaften sind für große Tieflandflüsse typisch. Bis jetzt hat man in diesem Gebiet 60 Pflanzengemeinschaften und ca. 400 Arten der Gefäßpflanzen festgestellt. Zahlreiche Arten stehen unter Naturschutz. Die größten Flächen im Gebiet bedecken Ufergesellschaften mit dominierenden Arten wie: Große Wasserschwaden, Rohr-Glanzgras, Wasser-Sumpfkresse und Schlank-Segge. In Wiesen- und Weidelandgesellschaften sind u. a. Wiesen-Fuchsschwanz, Blut-Weiderich und Sumpfdotterblume vertreten. In Kanälen und seichten Altflussgewässern ist die Gesellschaft der schwimmenden Wasserlinsen-Decke mit Kleiner und Buckeliger Wasserlinse sowie Vielwurzeliger Teichlinse anzutreffen. In etwas tieferen stagnierenden Gewässern entwickeln sich dagegen Seerosengesellschaften.

 

Bevor die Warthe in die Oder fließt, überzieht sie die Landschaft mit einem Netz aus kleinen Flüssen, Kanälen, Seen und Altarmen. In ihnen schwimmen die größten Hechtvorkommen Polens. Die Lebensbedingungen sind hier für den Hecht optimal. Er findet genügend Deckung für die Jagd nach Beute. Auch die Bedingungen für die Fortpflanzung sind bestens geeignet. Er findet die für ihn so notwendigen krautigen und flachen Gewässer für die Laichablage. Später sind diese Flächen die „Kinderstuben“ der Jungfische. Insgesamt wurden 35 Fischarten festgestellt. Darunter befinden sich außerdem Hecht auch noch Aale, Brachsen, Flussbarsche, Güstern, Karpfen, Plötzen, Schleie, Uklei, Wels und Zander, selbst Bachforellen gibt es hier. Zu den geschützten Arten gehören Bitterling, Steinbeißer, Schlammpeitzger und Schneider. Die fischreichen Gewässer sind ein richtiges Anglerparadies.

 

Vögel sind das unverkennbare Markenzeichen der Warthe-Mündung. In diesem Gebiet wurden fast 250 Vogelarten nachgewiesen. Der interessanteste Teil dieser auch außerhalb Polens bekannten Region ist das Retentionsbecken bei Küstrin. Es steht als Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung (gemäß RAMSAR Konvention) unter Schutz. Nachweislich kommen in diesen Schutzgebiet „Slonsk“ mehr als 200 Vogelarten vor. Auch für Zugvögel hat dieses Gebiet eine enorme Bedeutung. Besonders während der Herbstzüge kommt es hier zu den  größten Wasservogeldichten in ganz Polen. Zu dieser Zeit halten sich hier mehr als 100.000 Saat- und Blässgänse auf.

 

Von anderen Tiergruppen kommen in dem Gebiet 38 Säugerarten vor, darunter z.B.: Fischotter, Hermelin, Dachs, Biber, Bisamratte, Wildschwein, Reh und Mink, der leider sehr stark die Vogelwelt beeinflusst.

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